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SDC17824-final kleinEs gibt ein ganz einfaches Rezept zur Steigerung des Wohlbefindens: barfuss durch die Natur gehen. Ja, so simpel und sehr wirkungsvoll!

Da man heute allenfalls eher Hemmungen hat, einfach mitten auf dem Spaziergang die Schuhe auszuziehen, gibt es extra Barfusspfade. Über Neujahr war ich auf einem solchen in Bad Bellingen (D) nähe Basel. Gar nicht um die Ecke. Hier in Zürich ist mir leider keiner bekannt (falls jemand einen kennt, bitte unbedingt kommentieren!). Es gibt jedoch Möglichkeiten wie z.B. abgelegene Forstwege, die sich wunderbar zum (ungestörten) Barfussgehen eignen.

Hier mal ein paar der Gründe, warum es gut ist, zwischendurch aus den Schuhen zu kommen:

  • Gesunde Haltung / schmerzvorbeugende Wirkung: Schuhe haben ein mehr oder weniger gut gepolstertes Fussbett und wirken – wenn es denn etwas bessere sind – stossdämpfend. Das ist auch sinnvoll und wichtig, wenn wir in der Stadt auf hartem Boden gehen müssen. Wir rollen dabei jedoch nicht gleich ab wie beim Barfussgehen und vor allem: die Muskulatur des Fusses wird nicht richtig gebraucht, da der Fuss ja gut geschützt im Schuh steckt. Dies führt dazu, dass die Fussmuskulatur schwächer wird woraus Abweichungen der Statik (Haltungsfehler) entstehen können – und die wiederum können über kurz oder lang diverse Beschwerden wie z.B. Rücken-, Nacken-, Kopfschmerzen etc. auslösen. Eine gesunde Haltung einzunehmen ist am einfachsten, wenn der Fuss gut trainiert ist.
  • Abwehrkräfte aktivieren: Der unebene Untergrund setzt Reize auf der Fusssohle was zu einer verstärkten Durchblutung führt. Dies wärmt nicht nur unsere Füsse sondern kurbelt auch den Kreislauf an und aktiviert dadurch unser Immunsystem. Wir werden fit und wach und gestärkt. Unbedingt ausprobieren!
  • Erdung: wie oft haben wir das Thema, dass wir uns nicht richtig «verwurzelt» fühlen? Vielleicht spüren wir eine Nervosität, Anspannung oder auch Mattheit und wissen nicht so recht, woher und vor allem, wohin damit und wie oft fühlen wir uns «einfach nicht so ganz geerdet»? 20-30 Minuten barfuss gehen (natürlich auf Wiese oder Waldboden) zieht unerwünschte Spannung aus unserem Körper so dass wir wieder entlastet sind und uns so richtig gut geerdet und verbunden fühlen können.
  • Emotionale & mentale Balance: So unglaublich, wie es vielleicht klingen mag: barfuss gehen zaubert uns ein Lächeln aufs Gesicht. Über die Füsse können wir allen Ballast abwerfen, emotional wie mental. So geschieht neben der Erdung auch eine Reinigung, die wir wie ein kleines «Reset» verwenden können wenn wir uns dessen bewusst sind – was uns wieder beschwingter und leichter durch den Tag gehen lässt.

Es gibt noch viel mehr Gutes, was uns das Barfussgehen bietet – am besten einfach selber ausprobieren und erfahren. Also: raus aus den Schuhen und ab auf die Wiese! Viel Spass und eine gesunde Zeit wünsch ich euch, Simone